Was genau gesperrt ist
„Werbekonto gesperrt“ kann mehrere Dinge bedeuten, und was zu tun ist, hängt davon ab, welches bei Ihnen vorliegt. Meta verhängt Einschränkungen auf mehreren Ebenen:
- Das Werbekonto. Die Anzeigen stehen still, und das Konto erscheint im Werbeanzeigenmanager als gesperrt.
- Der Werbezugang Ihres privaten Profils. Dann sind alle Werbekonten betroffen, die Sie verwalten, nicht nur eines.
- Das ganze Unternehmensportfolio (Business Manager). Alles darin kann auf einmal ausfallen: Werbekonten, Seiten, Pixel, Katalog.
- Eine Seite oder ein Instagram-Profil, das in Anzeigen genutzt wird. Das Werbekonto kann unversehrt sein, während das beworbene Element das Recht zu werben verloren hat.
Die Ursachen, die wir bei Unternehmenskonten am häufigsten sehen:
- eine abgelehnte Zahlung, eine bestrittene Abbuchung oder ein sprunghafter Anstieg der Tagesausgaben,
- mehrere abgelehnte Anzeigen in kurzer Zeit, auch aus geringfügigen Gründen,
- der Hack des privaten Profils eines Administrators, das danach für Anzeigen missbraucht wurde,
- eine Verknüpfung mit einem Konto, einer Karte oder einer Person, die schon früher gesperrt wurde,
- ein schlichter automatischer Fehler, häufiger, als Meta einräumt.
Für ein Unternehmen ist das kein bloßer technischer Zwischenfall. Es ist der Hahn für neue Kunden, der zugedreht wird.
Was Sie zuerst tun
- Machen Sie Screenshots jeder Meldung. In Ihrem Verwaltungswerkzeug, im Werbeanzeigenmanager und in Ihrer E-Mail. Notieren Sie Daten und genauen Wortlaut.
- Stellen Sie fest, welches Element eingeschränkt ist und welcher Grund genannt wird. Wird ein Antrag auf Überprüfung angeboten, stellen Sie ihn nur einmal und formulieren Sie ihn sorgfältig. Ein nachlässiger erster Antrag kann Optionen verbauen, die Sie später brauchen.
- Sichern Sie die Personen hinter dem Konto. Wurde das Profil eines Administrators gehackt, ist die Werbesperre oft die Folge. Ändern Sie Passwörter, aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und entfernen Sie Administratoren oder Partner, die Sie nicht kennen.
- Prüfen Sie die Abrechnung. Eine abgelehnte Karte oder ein offener Betrag gehört zu den häufigsten Auslösern und lässt sich oft allein beheben.
- Legen Sie kein neues Werbekonto und keinen neuen Business Manager an, um weiter zu werben. Meta verknüpft neue Elemente mit denselben Personen, Karten und Geräten. Ein Ersatzkonto kann als Umgehung der Entscheidung gewertet werden und Ihre Seiten und Instagram-Profile mitziehen.
- Geben Sie niemandem Zugang, der Ihnen per Direktnachricht eine schnelle Lösung verspricht. Menschen mit gesperrtem Werbekonto sind ein bevorzugtes Ziel von Betrügern.
So erkennen Sie seriöse Anbieter
Fällt ein Werbekonto aus, tauchen Angebote zur „Wiederherstellung“ gegen Zugang zu Ihrem Business Manager auf. Daran trennen Sie Seriöses von Betrug:
- Ein seriöser Anbieter verlangt weder Passwörter noch Anmeldecodes und will nicht ohne Vertrag als Administrator mit voller Kontrolle hinzugefügt werden. Wir fragen niemals nach Ihrem Passwort.
- Ein seriöser Anbieter verspricht kein Ergebnis. Niemand kann zusichern, dass ein Werbekonto zurückkommt. Misstrauen Sie „in 24 Stunden“ oder „ich kenne jemanden bei Meta“.
- Ein seriöser Anbieter hat nachprüfbare Angaben: Firmenname, Anschrift, Registernummer, Impressum, einen Vertrag vor Beginn und eine Rechnung für jede Zahlung. Unsere Angaben finden Sie im Impressum.
- Ein seriöser Anbieter nimmt nicht den ganzen Betrag im Voraus und sagt Ihnen vor dem Vertrag, wenn der Fall keine Aussicht hat. Haben Ihre Konten gegen Werberegeln verstoßen, sagen wir es Ihnen vor jedem Vertrag.
Wann Sie den Fall abgeben
Der kostenlose Weg funktioniert am besten bei einem einzelnen Werbekonto mit klarem, behebbarem Grund. Übergeben Sie den Fall einem Spezialisten, wenn
- der Antrag auf Überprüfung abgelehnt wurde oder die Möglichkeit verschwunden ist,
- das ganze Unternehmensportfolio mit Werbekonten, Seiten und Pixel gesperrt ist,
- Ihr privates Profil das Werberecht verloren hat und Sie nirgends mehr Anzeigen schalten können,
- Werbung Ihre wichtigste Kundenquelle ist und jeder Tag ohne sie Umsatz kostet,
- Ihre Agentur oder Ihr Marketingverantwortlicher seit Wochen daran arbeitet, ohne Antwort.
Wir beginnen mit einer kostenlosen Einschätzung. Wir erfassen die betroffenen Elemente und ihre Verknüpfungen und sagen Ihnen offen, was sich sinnvollerweise wiederherstellen lässt und was es erfordert. Ist auch Ihr Instagram-Profil betroffen, lesen Sie Instagram-Business-Konto gesperrt und für den Überblick unseren Service zur Wiederherstellung von Instagram-Konten.
So bearbeiten wir Ihren Fall
Kostenlose Einschätzung
Sie schildern die Lage und schicken Screenshots der Meldungen. Wir prüfen, was passiert ist und wie die Aussichten wirklich sind. Das kostet Sie nichts.
Angebot und Vertrag
Nach der Einschätzung nennen wir Ihnen den Betrag für Ihren Fall, immer bevor wir beginnen. Sie schließen einen Vertrag mit einer eingetragenen polnischen Gesellschaft und erhalten eine Rechnung mit Mehrwertsteuer.
Wir bearbeiten den Fall
Wir gehen auf mehreren Wegen gleichzeitig vor, passend zu Ihrer Situation. Sie wissen jederzeit, wo der Fall steht. Nur Sie melden sich im Konto an.
Absicherung
Ist das Konto zurück, richten wir den Schutz ein, damit sich die Lage nicht wiederholt. Außerdem stellen wir Ihnen RESCUNO vor, die App, die Ihr Konto täglich im Blick behält.
Was es kostet
Jeder Fall wird einzeln kalkuliert, nach der kostenlosen Einschätzung. Ein privates Konto wird nicht wie ein Business-Profil, eine Seite oder ein Werbekonto mit Budget behandelt.
Sie zahlen 50 % zum Start und 50 % nach der Wiederherstellung. Die erste Hälfte bezahlt die Arbeit, nicht das Ergebnis. Was mit ihr geschieht, falls das Konto nicht zurückkommt, steht im Vertrag, bevor Sie irgendetwas zahlen.
Sie kennen den Betrag, bevor wir anfangen. Er ändert sich im Lauf des Falls nicht.
Was wir nicht versprechen
- Wir haben keinen Sonderzugang zu Meta. Wir nutzen die Wege, die Kontoinhabern offenstehen, und zwar gründlich, zügig und mit Belegen.
- Konten, die wegen echter Regelverstöße gesperrt wurden, lassen sich meist nicht zurückholen. Das sagen wir Ihnen in der kostenlosen Einschätzung, nicht erst nach der Zahlung.
- Wir sichern kein Ergebnis zu. Der Vertrag betrifft die sorgfältige Bearbeitung Ihres Falls.
- Wir fragen niemals nach Ihrem Instagram- oder Facebook-Passwort. Wer das tut, ist ein Betrüger.
Häufige Fragen
Lässt sich ein gesperrtes Meta-Werbekonto zurückholen?
Manchmal, vor allem wenn die Entscheidung ein automatischer Fehler war oder auf den Hack des Profils eines Administrators folgte. Nicht immer. Die kostenlose Einschätzung sagt Ihnen offen, welche Aussichten bestehen und welche Elemente zurückkommen können.
Soll ich einfach ein neues Werbekonto oder einen neuen Business Manager anlegen?
Wir raten ab. Meta verknüpft neue Elemente mit den Personen, Zahlungsmitteln und Geräten dahinter. Ein nach einer Sperre eröffnetes Konto kann als Umgehung der Entscheidung gewertet und samt Ihren Seiten und Instagram-Profilen gesperrt werden.
Meine Anzeigen stehen still, aber die Meldung nennt keinen klaren Grund. Was tun?
Machen Sie Screenshots von allem, was angezeigt wird, bevor Sie etwas anklicken, und prüfen Sie dann in Ihrem Verwaltungswerkzeug, welches Element eingeschränkt ist. Notieren Sie Daten und genauen Wortlaut, sie helfen zu verstehen, was passiert ist.
Können Sie helfen, wenn der ganze Business Manager gesperrt ist?
Ja, wir bearbeiten Fälle, in denen das gesamte Unternehmensportfolio mit Werbekonten, Seiten und Pixel gesperrt ist. Zuerst bewerten wir die ganze Struktur und sagen Ihnen, was sich sinnvollerweise wiederherstellen lässt.
Brauchen Sie mein Passwort oder Zugriff auf meine Konten?
Nein. Wir fragen niemals nach Passwörtern oder Anmeldecodes. Nur Sie melden sich an, von Ihrem Gerät aus, und Sie behalten die Kontrolle über jedes Konto.