Was eine vorübergehende Sperre bedeutet
Die vorübergehende Sperre ist eine Zwischenentscheidung. Das Konto ist noch nicht gelöscht oder dauerhaft deaktiviert, aber Sie können es nicht nutzen und Ihre Follower sehen es nicht mehr. Beim Anmelden informiert Sie ein Bildschirm über die Sperre, den angegebenen Grund und die Zeit, die Ihnen für einen Einspruch bleibt. Der genaue Wortlaut hängt von App-Version und Sprache ab; der Sinn ist derselbe.
In manchen Fällen kann die genannte Frist bis zu 180 Tage betragen, so steht es dann auf Ihrem Bildschirm; maßgeblich ist allein die Frist auf Ihrem Bildschirm. Verstehen Sie sie nicht als Spielraum: Jede Woche ohne Handeln ist eine Woche ohne Profil, ohne Kundennachrichten und ohne Werbung, wenn Sie ein Geschäft betreiben. Läuft die Frist ab, wird das Konto meist dauerhaft deaktiviert, was wir bei Instagram-Konto gesperrt beschreiben.
Eine vorübergehende Sperre ist auch keine bloße Einschränkung einzelner Aktionen. Können Sie sich anmelden, aber bestimmte Handlungen wie Folgen oder Kommentieren sind begrenzt, ist das eine andere Lage.
Die Sperre gibt Ihnen Zeit zu reagieren, sie ist kein Urteil. Nur die Frist läuft, ab dem Tag der Entscheidung.
Was vor Fristablauf hilft
- Machen Sie einen Screenshot der Meldung. Notieren Sie das Datum der Entscheidung, den angegebenen Grund und die Tage, die Ihnen für den Einspruch bleiben.
- Legen Sie Einspruch direkt in der Meldung ein. Die App zeigt meist eine Schaltfläche dafür. Das ist der von der Plattform vorgesehene Weg und der beste Ausgangspunkt. Schreiben Sie knapp und sachlich, ohne Dramatik.
- Bereiten Sie sich auf eine Verifizierung vor. Instagram kann ein Video-Selfie oder einen Code verlangen. Erledigen Sie das nur in der Instagram-App, auf Ihrem eigenen Telefon und mit Ihrem eigenen Gesicht.
- Prüfen Sie verknüpfte Konten. Die Sperre bei Instagram kann das Facebook-Konto, ein Zweitprofil oder das Werbekonto mitziehen. Notieren Sie, was nicht mehr funktioniert.
- Schicken Sie keine wiederholten Einsprüche. Eine Reihe gleichlautender Anträge beschleunigt den Fall nicht.
- Zahlen Sie niemandem, der Ihnen per Direktnachricht anbietet, die Sperre „aufzuheben“. Das ist eine Betrugsmasche, die gezielt Menschen in Ihrer Lage trifft.
Wann Sie den Fall abgeben
Manchmal genügt der Einspruch, besonders wenn die Sperre offensichtlich ein Irrtum war. Der Fall braucht mehr Arbeit, wenn
- der Einspruch abgelehnt wurde oder seit Wochen unbeantwortet ist,
- nur noch wenige Tage bis zum Ablauf der Frist bleiben,
- die Identitätsprüfung mit einer Ablehnung endet,
- die Sperre auch Facebook oder das Werbekonto erfasst hat,
- es ein Business-Konto ist, von dem Sie leben.
In diesen Fällen führen wir den Fall für Sie. Wir beginnen mit einer kostenlosen Einschätzung. Nicht jeder Fall hat Aussicht, und wenn Ihrer keine hat, sagen wir es Ihnen vor dem Vertrag.
So bearbeiten wir Ihren Fall
Kostenlose Einschätzung
Sie schildern die Lage und schicken Screenshots der Meldungen. Wir prüfen, was passiert ist und wie die Aussichten wirklich sind. Das kostet Sie nichts.
Angebot und Vertrag
Nach der Einschätzung nennen wir Ihnen den Betrag für Ihren Fall, immer bevor wir beginnen. Sie schließen einen Vertrag mit einer eingetragenen polnischen Gesellschaft und erhalten eine Rechnung mit Mehrwertsteuer.
Wir bearbeiten den Fall
Wir gehen auf mehreren Wegen gleichzeitig vor, passend zu Ihrer Situation. Sie wissen jederzeit, wo der Fall steht. Nur Sie melden sich im Konto an.
Absicherung
Ist das Konto zurück, richten wir den Schutz ein, damit sich die Lage nicht wiederholt. Außerdem stellen wir Ihnen RESCUNO vor, die App, die Ihr Konto täglich im Blick behält.
Was es kostet
Jeder Fall wird einzeln kalkuliert, nach der kostenlosen Einschätzung. Ein privates Konto wird nicht wie ein Business-Profil, eine Seite oder ein Werbekonto mit Budget behandelt.
Sie zahlen 50 % zum Start und 50 % nach der Wiederherstellung. Die erste Hälfte bezahlt die Arbeit, nicht das Ergebnis. Was mit ihr geschieht, falls das Konto nicht zurückkommt, steht im Vertrag, bevor Sie irgendetwas zahlen.
Sie kennen den Betrag, bevor wir anfangen. Er ändert sich im Lauf des Falls nicht.
Was wir nicht versprechen
- Wir haben keinen Sonderzugang zu Meta. Wir nutzen die Wege, die Kontoinhabern offenstehen, und zwar gründlich, zügig und mit Belegen.
- Konten, die wegen echter Regelverstöße gesperrt wurden, lassen sich meist nicht zurückholen. Das sagen wir Ihnen in der kostenlosen Einschätzung, nicht erst nach der Zahlung.
- Wir sichern kein Ergebnis zu. Der Vertrag betrifft die sorgfältige Bearbeitung Ihres Falls.
- Wir fragen niemals nach Ihrem Instagram- oder Facebook-Passwort. Wer das tut, ist ein Betrüger.
Häufige Fragen
Was passiert, wenn die Frist für den Einspruch abläuft?
Wird die Entscheidung nicht innerhalb der Frist angefochten, geht das Konto meist in eine dauerhafte Sperre über. Notieren Sie deshalb vom ersten Tag an die Frist, die Ihr Bildschirm nennt, und warten Sie nicht bis zu den letzten Tagen.
Wie lange dauert eine vorübergehende Sperre?
Das hängt von der Meldung auf Ihrem Bildschirm ab. In deutschsprachigen Quellen finden sich sehr unterschiedliche Angaben, von einigen Stunden bis zu mehreren Wochen. Maßgeblich ist nur die Frist, die Ihr Bildschirm zeigt; im Zweifel rechnen Sie mit der kürzesten genannten.
Sehen andere Nutzer ein gesperrtes Konto?
In der Regel nicht. Während der Sperre verschwindet das Profil aus der Suche und Ihre Follower sehen es nicht mehr. Wird die Entscheidung aufgehoben, kehrt das Konto mit seinen Inhalten zurück.
Wie lange dauert die Prüfung eines Einspruchs?
Manchmal einige Tage, manchmal mehrere Wochen. Instagram nennt keine feste Dauer. In der kostenlosen Einschätzung bewerten wir den realistischen Zeitrahmen Ihres Falls.
Kann ich in der Zwischenzeit ein neues Konto anlegen?
Wir raten ab. Ein neues Konto vom selben Telefon, derselben Nummer oder E-Mail-Adresse kann als Umgehung der Entscheidung gewertet werden und dem Fall des alten Kontos schaden.